Spielbeitrag

Heimspielniederlage gegen Hannover United

Weiterhin auf einen ersten Heimspielerfolg ihrer Mannschaft warten, müssen die Fans der BSC Rollers Zwickau. Auch im dritten Anlauf auf heimischem Parkett konnten sich Skucas & Co nicht durchsetzen und mussten sich glänzend aufgelegten Hannoveranern geschlagen geben.
Den Gäste gelang es die Rollersoffensive von Beginn an mit einer aggressiven Verteidigung stark unter Druck zu setzen und erzwangen somit schwierige Würfe. Die Rollers selber kamen entsprechend nur schwer ins Spiel und musste sich bereits in der vierten Minute beim Stand von 2:8 über ein Timeout ersteinmal neu ordnen. Zwar blieb man zum Ende des ersten Viertels mit 10:15 Punkten noch in Schlagdistanz, sah sich aber aufgrund der mangelnden Chancenverwertung bis zur Halbzeit einem 14 Punkterückstand gegenüber. Jetzt war selbstverständlich guter Rat teuer, schließlich galt es Veränderungen vorzunehmen, um nicht schon in dieser Phase des Matches die Entscheidung vorzeitig aus der Hand geben zu müssen. An mangelndem Kampfgeist und Moral sind die Zwickauer Rollers bekanntermaßen selten gescheitert und so kämpfte sich die Mannschaft auch am Samstag entschlossen bis auf drei Punkte (37:40) heran, um dann aber wiederholt den Spielfluss zu verlieren und erneut einem deutlichen Rückstand von 39:48 Zählern hinterher zu rollen. Selbstverständlich versuchten die Westsachsen auch in Kapitel vier des Matches nochmals alles, um das Spiel zu ihren Gunsten zu drehen, mussten aber dann doch dem Tempo der stetigen »Aufholjagd« Tribut zollen und am Ende, schwer enttäuscht, mit 54:65 die nächste Heimniederlage hinnehmen. An mangelnden Chancen fehlte es den Zwickauern eigentlich in keiner Phase des Spieles, in Zählbares ummünzen konnten sie diese aber bei einer Trefferquote von 37% nicht wirklich. In sachen Defense zeigt sich Trainer Marco Förster grundsätzlich zufrieden. Natürlich seien auch hier Fehler passiert, aber der Gameplan konnte weitestgehend umgesetzt werden, so gelang es beispielsweise den Hannoveraner Topscorer Joe Bestwick bei 21 Punkten zu halten, aber dafür boten sich den Nordmannen natürlich Lücken, welche Jan Haller und Jan Sadler an diesem Tag eiskalt auszunutzen wussten. »In der Offensive hingegen haben wir heute leider viel zu viele Punkte liegengelassen und bis auf sechs Minuten im 3. Viertel unseren Gameplan nicht realisieren können«, findet Förster deutliche Worte. »Hannover war einfach effektiver im Spiel und hat das Match verdient gewonnen.

Endstand: 54:65 (10:15, 20:34, 39:48)

Vytautas Skucas 20 Pkt.
Rostislav Pohlmann 20 Pkt.
Benjamin Kenyon 7 Pkt.
Edgaras Ciaplinskas 4 Pkt.
Frank Oehme 2 Pkt.
Zymantas Bucinskas 1 Pkt.

Foto: Bert Harzer/ Harzer Pressefotos

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