Spielbeitrag

Bittere Heimniederlage gegen den RSV Lahn Dill

Viel vorgenommen hatten sich die Zwickauer Rollers, beflügelt durch die jüngsten Ergebnisse der laufenden Saison, für ihr Aufeinandertreffen mit der Equipe vom Rekordmeister aus Mittelhessen. So verlief dann auch der Start durchaus sehenswert und die Zuschauer durften auf eine spannende Partie hoffen, lag man doch nach acht gespielten Minuten überraschend mit 12:10 in Führung und zum Ende des 1. Viertels mit 12:14 in Schlagdistanz. Was folgte, darf ruhigen Gewissens als das bisher wohl bitterste Viertel der aktuellen Saison bezeichnet werden, zumindest aus Sicht der Gastgeber. Rekordmeister Lahn Dill erhöhte die Schlagzahl und ließ den Zwickauern kaum Chancen ihr Spiel aufzuziehen. Eine schlicht unterirdische Wurfquote gepaart mit Fehlpässen und Abstimmungsschwierigkeiten aufseiten der Muldestädter bescherte den Hessen einen 4:22-Punktelauf. Diese rollten entsprechend verdient mit 16:36 in die Halbzeitpause. Nach deutlichen Worten durch Trainer Marco Förster und mit neuer Energie starteten die Westsachsen aus der Pause ins dritte Viertel und konnten so zumindest phasenweise dem RSV die Stirn bieten. Doch die Routine und Treffsicherheit der Mittelhessen ließ ein Comeback der Sachsen zu keiner Zeit zu und so wuchs der Abstand stetig und die Moral aufseiten der Zwickauer schwand zusehends. Über Time Outs versuchte der Zwickauer Coach sein Team wieder einzunorden und an den Charakter der Mannschaft zu appellieren.
Das Spiel war in dieser Phase natürlich schon längst entschieden und so ging es mit einem 27:56 in das letzte Viertel. Auch in diesem bot sich das gleiche Bild: eine drückende Überlegenheit der Gäste, an der auch die bis zum Schluss durchaus kämpferisch agierenden Gastgeber nichts mehr ändern konnten. »Am Ende steht eine zu deutliche 40: 80 Niederlage und da spielt es auch keine Rolle, dass der Gegner Lahn Dill heißt«, findet Trainer Marco Förster nach dem Match deutliche Worte. Dieser gezeigten Leistung könne er auch nichts Positives abgewinnen, dennoch »Zeit zum Nachdenken gibt es nicht. Wir konzentrieren uns jetzt auf die Trainingswoche und das nächste Auswärtsspiel gegen Wiesbaden am kommenden Samstag.« (JoKri)

Fotocredit: Harzer Pressefotos

40:80 (12:14, 16:36, 27:56)

Vytautas Skucas 19 Pkt.
Edgaras Ciaplinskas 6 Pkt.
Frank Oehme 6 Pkt.
Marianne Buso 4 Pkt.
Ben Kenyon 3 Pkt.
Zymantas Bucinskas 2 Pkt.

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